JIUNIORES REGIONALI

Di Walter Morandell - 09.06.2014

Die Titelsammler aus St. Georgen

Am 23. April dieses Jahres endete die Regentschaft des SSV Brixen, seines Zeichens Abonnement-Meisters in der regionalen Junioren-Meisterschaft. Fünf Jahre lang hatten die Eisacktaler, die 2009 den damaligen Vorjahressieger FC Bozen 96 (Saison 2007/08) abgelöst. Und auch in den folgenden vier Saisonen hieß der Gewinner stets SSV Brixen. Wobei es anzumerken gilt, dass die ersten vier Meisterwürden noch in der Gesamt-Regionalmeisterschaft mit den Trentiner Clubs eingefahren wurden.
Doch wie schon erwähnt: Am 23. April wurde Brixen in seiner Führungsrolle vom neuen Titelträger St. Georgen abgelöst. Die Pusterer gewannen das Retourspiel gegen die Eisacktaler auf eigener Anlage mit 3:1. Das erste Duell im Herbst in Brixen hatte noch der Titelverteidiger mit 2:1 für sich entschieden. Allerdings betraten die „Jörgina“ mit diesem ihren Triumph absolut kein Neuland.
Ein Teil der Mannschaft war bereits mit Gewinn der B-Jugend-Regionalmeisterschaft in der Saison 2011/12 dabei, als man Mezzocorona und den Bozner FC auf die Ehrenränge verwies. Ein Jahr später – in der Saison 2012/13 – holte sich das Großteil des Teams ungeschlagen (in den 19 Begegnungen zwischen Vor- und Endrunde gab es 18 Siege und nur ein Unentschieden) den Meistertitel der regionalen A-Jugend in Südtirol.
Zwölf Monate später haben die jungen „Jörgina“ den Höhepunkt ihrer Karriere im Nachwuchsfußball erreicht. Mit zwei Punkten Vorsprung auf den entthronten Rivalen aus Brixen holten sich Trainer Roberto Mirri und seine Schützlinge den Südtiroler Regionalmeistertitel in der Juniorenkategorie. Mirri, der erst vor zwei Jahren seinen Trainerschein gemacht hat,gelang Großartiges.
Zum einen galt es im Verlauf der Saison den Bedürfnissen der Oberligamannschaft gerecht zu werden, die immer wieder den einen oder anderen Spieler anforderte, zum anderen musste das Training darauf abgestimmt werden, dass jeder aus dem Kader seinen schulischen Verpflichtungen nachkommen bzw. seine Arbeit ausüben konnte.
Bis hierher hatte die Juniorenmannschaft des SC St. Georgen ihre Pflichtaufgabe von 26 Punktespielen zur Zufriedenheit aller erledigt. Was nun folgt – die Teilnahme an den gesamtstaatlichen Titelkämpfen – darf getrost als Kür bezeichnet werden. Jeder weitere Erfolg ist Wasser auf die Mühlen jener Vereinsfunktionäre, die für das Modell der Fußballschule stehen.


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